Von-Fürstenberg-Realschule Paderborn
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AOK

Kooperation zwischen der Von-Fürstenberg Realschule und der AOK Paderborn 2006

 

Auf Vermittlung der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) unterzeichneten am 10.11.2006 die Von-Fürstenberg-Realschule und die AOK Paderborn, Höxter in Paderborn eine Vereinbarung zur "Kooperation Schule - Wirtschaft". Damit erhöht sich nach Angaben der IHK die Zahl ihrer vermittelten Kooperationsvereinbarungen auf nunmehr insgesamt 40.

Der IHK-Geschäftsführer und Leiter der IHK-Zweigstelle Paderborn, Höxter, Jürgen Behlke, wies während der Feierstunde anlässlich der Unterzeichnung auf den Wert des Projektes hin: "Der Nutzen für die Schülerinnen und Schüler liegt darin, dass sie im ´Wettbewerb´ um die besten Ausbildungs- und Arbeitsplätze besser ausgerüstet sind. Und der Nutzen für die AOK liegt darin, dass die Lehrerinnen und Lehrer mit den Schülerinnen und Schülern den Unterricht in manchen Gebieten so gestalten, dass die Mädchen und Jungen für das Berufsleben optimal vorbereitet in die Arbeitswelt eintreten können." Grundsätzlich soll die Kooperation das Verständnis der Unternehmen und der allgemein bildenden Schulen füreinander fördern und die Praxisorientierung des Unterrichts verstärken. Letztlich soll sich dadurch die Ausbildungsreife der Schülerinnen und Schüler mittelfristig bessern.

Um die Informationslücke zu schließen, seien engere Kooperationen von Schulen und Unternehmen hilfreich, betonte Frank Simolka, Regionaldirektor der AOK Paderborn, Höxter. Konkret merkte er an, dass die AOK der Schule zukünftig ständig zwei Schülerbetriebspraktikumsplätze zur Verfügung stellen werde und der Schule auch für Betriebserkundungen zur Verfügung stehe. Regelmäßige Bewerbungstrainings für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 seien dabei genauso Bestandteil der Kooperation wie der Bereich der Gesundheitsvorsorge und Suchtprävention, den AOK-Fachkräfte zusammen mit den Lehrerinnen und Lehrern anbieten. Simolka: "Ich kann mir auch vorstellen, dass wir mit unserem Expertenwissen zu den Sozialversicherungsthemen den Unterricht in den Fächern Politik und Sozialwissenschaften bereichern können und hoffe, im Rahmen der Kooperation einen Beitrag dazu leisten zu können, die künftigen Berufsstarter auf ihrem Weg in eine gesundheitlich und beruflich gefestigte Zukunft zu unterstützen."

Besonders in Zeiten einer stetig wachsenden wirtschaftlichen Rezession und einer bisher ungeahnten Zunahme der Armut sei der Schulterschluss zwischen Schule und Wirtschaft ein notwendiger und richtungsweisender Schritt, betonte Reinold Grull, Schulleiter der Von-Fürstenberg-Realschule. "Wir werden dazu beitragen, unseren Schülerinnen und Schülern durch einen noch intensiveren Praxisbezug und Nutzung von Expertenwissen bessere Einstiegschancen zu eröffnen. Wenn es uns durch unsere Zusammenarbeit gelingt, Jugendlichen den Weg in eine gesundheitlich und beruflich gefestigte Zukunft zu ebnen, haben wir die Ziele unserer Kooperation mehr als erfüllt."

Homepage der AOK

 

 

 

Betriebserkundung bei der AOK

Am Montag, dem 12.11.20 07, besuchte unser SW - Kurs 10 mit Herrn Grull unseren Kooperationspartner, die AOK in Paderborn. Ansprechpartner an diesem Vormittag waren der Vertriebsgebietsleiter, Herr Linnemann, und sein Kollege, Herr Sievers.

Dabei erfuhren wir, dass die AOK Westfalen Lippe den zweitgünstigsten Tarif in der gesamten Bundesrepublik von allen AOKen hat. Allein im Jahr 2006 hatte die AOK bundesweit 54,3 Milliarden Euro Ausgaben. Die Einnahmen im selben Jahr betrugen 58,6 Milliarden Euro.

Bei der AOK Westfalen-Lippe gibt es 2,1 Millionen Versicherte. Die Direktion des Unternehmens befindet sich in Dortmund. Westfalen-Lippe ist wiederum aufgeteilt in 13 Regionaldirektionen. Landesweit gibt es 186 Geschäftsstellen. Die Gesamtaus-gaben für die Region Westfalen-Lippe betrugen im Jahr 2006 4,7 Milliarden Euro. Im Bereich Paderborn/Höxter hat die AOK 122.000 Versicherte. 289 MitarbeiterInnen arbeiten in 13 Geschäfts- bzw. Servicestellen. 639 Millionen Euro an Arztkosten hat die AOK Westfalen-Lippe im Jahr 2006 ausgegeben. Dazu kommen noch 289 Millionen Euro für Zahnärzte, 1,76 Milliarden Euro für Krankenhäuser und 811 Millionen Euro für Arzneimittel.

Voraussetzung für die Ausbildung bei der AOK ist mindestens ein Realschulabschluss. Die Ausbildungsvergütungen sind sehr ansprechend. Im ersten Lehrjahr werden 830, im zweiten 895 und im dritten Lehrjahr 965 Euro brutto gezahlt. Von 248 Bewerbern wurden im Jahr 2006 fünf als Auszubildende eingestellt. Diese Zahl soll auch in den nächsten Jahren gehalten werden.

Den Tag bei der AOK fanden wir sehr aufschlussreich, denn wir konnten uns einen guten Einblick verschaffen, wie ein Versicherungsunternehmen arbeitet. Allerdings wussten wir einiges schon aus unserem Kurs Sozialwissenschaften. Es war für uns auch interessant, die Ausbildung aus der Sicht einer ehemaligen Auszubildenden geschildert zu bekommen. Als besonders positiv empfanden wir es, dass Herr Linnemann und Herr Sievers auf unsere Fragen eingegangen sind.


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