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Hinweise zu Beurlaubungen vom Unterricht
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Bezirksregierung Detmold

 

Beurlaubung von Schülerinnen und Schülern, die mit Angehörigen
in häuslicher Gemeinschaft leben, bei denen eine Corona-relevante
Vorerkrankung besteht

 

 


Sofern eine Schülerin oder ein Schüler mit einem Angehörigen – insbesondere
Eltern, Geschwister – in häuslicher Gemeinschaft lebt und bei
diesem Angehörigen eine Corona-relevante Vorerkrankung besteht, so
kann eine Beurlaubung nach § 43 Abs. 4 Satz 1 SchulG NRW durch die
Schulleiterin oder den Schulleiter schriftlich erfolgen.
Die Beurlaubung kann bis längstens zum 31. Juli 2020 (Ende des Schuljahres
2019/2020) ausgesprochen werden. Sie ist mit einem Widerrufsvorbehalt
(§ 49 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Alt. 2 VwVfG NRW) zu versehen. Die
Beurlaubung kann jederzeit durch eine schriftliche Erklärung seitens der
Eltern - oder bei Volljährigkeit durch die Schülerin oder den Schüler selbst
– aufgehoben werden.
Voraussetzung für die Beurlaubung der Schülerinnen und Schülern ist,
dass ein ärztliches Attest des betreffenden Angehörigen vorgelegt wird,
aus dem sich die Corona-relevante Vorerkrankung ergibt. Ist der Schulleiterin
oder dem Schulleiter diese Vorerkrankung bereits bekannt, so
kann von der Vorlage des Attestes abgesehen werden; in diesem Fall ist
das Bekanntsein der Vorerkrankung in der schriftlichen Befreiung kurz zu
vermerken. Die Schülerin oder der Schüler ist in der Beurlaubung auf
mögliche schulische Folgen aufgrund der Beurlaubung hinzuweisen (z.B.
Erbringung von Prüfungsleistungen).

 


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